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Die Komödienhandlung nimmt humorvoll die Merkwürdigkeiten des beginnenden Massentourismus im Gasthaus „Zum Weissen Rössl“ am Wolfgangsee aufs Korn.
Der Dampfer bringt scharenweise eilige Feriengäste über den See. Sie speisen im „Weissen Rössl“ und ärgern sich über den Zahlkellner Leopold. Der hat nämlich keine Zeit für sie, denn er ist unsterblich verliebt in seine Chefin, die verwitwete „Rösslwirtin“ Josepha Vogelhuber. Die wiederum erwartet sehnsüchtig ihren Stammgast, Rechtsanwalt Doktor Siedler aus Berlin. Siedler aber hat ein Auge auf die Tochter des schrulligen Trikotagefabrikanten Wilhelm Giesecke geworfen. Dummerweise vertritt Siedler in einem Berliner Prozess ausgerechnet die Konkurrenz. Deren Spross, „der schöne Sigismund“, kreuzt auch noch auf und könnte Ärger machen. Zum Glück gibt es den armen Privatgelehrten Hinzelmann mit seiner lispelnden Tochter Clärchen. Um das alles noch in den Griff zu bekommen muss schon der Kaiser selbst aus Bad Ischl her. Mit der Weisheit des Alters sorgt er im Handstreich dafür, dass sich alle Wirrnisse in Wohlgefallen auflösen.