Freies Landestheater Bayern

Im Jahr 2011 feierte das Musiktheater im Oberland sein 30-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum ist dem Freien Landestheater Bayern ein Ansporn, sich in seinem Stammhaus im „Waitzinger Keller“ in Miesbach und an allen Spielstätten von Marktoberdorf bis Bad Füssing, von Rosenheim bis Aschaffenburg für sein treues Publikum besonders ins Zeug zu legen. Viel Heiterkeit, schöne Ausstattungen und große Besetzungen sind der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Freien Landestheaters. Professionelle Sänger und Musiker und ein gut geschulter Chor arbeiten gemeinsam mit großer Freude und mit ebenso großem persönlichen Einsatz. Seit über 30 Jahren gehören Opern und Operetten, Musicals und Märchenopern, Historien-Musicals und Singspiele zum Repertoire der Miesbacher Bühne.

An die 700 Aufführungen waren es inzwischen. Bairische Klassiker wie der „Brandner Kasper“, „Der Goggolori“ oder die „Grattleroper“ sind ebenso dabei wie „My fair Lady“, „Hänsel und Gretel“ oder „Die Zauberflöte“ und neue Stücke wie der „Nostradamus“ oder Uraufführungen wie die  „Lola Montez“. Schon seit den Anfängen im Jahr 1981, pflegt Rudolf Maier-Kleeblatt, Gründer, Chefdirigent - und bis 2013 auch Intendant - des Freien Landestheaters Bayern, die Hochkultur auf bairisch. Nicht im Stil eines Bauerntheaters, sondern mit Stücken bayerischer Komponisten von Weltformat, mit bekannten Klassikern, denen er einen liebenswerten bairischen Tonfall verpasst, aber auch mit weniger bekannten Welturaufführungen. Seit 2013 steht ihm Andreas Haas als neuer geschäftsführender Intendant zur Seite.
Oder, weil es einfach zu wenig Material für ein bairisch orientiertes anspruchsvolles Musiktheater gibt, längst auch mit eigenen Werken wie „Der Rattenfänger von Hameln“ oder „Jedermann – ein bairisches Musiktheater“. Dieses Werk aus der Feder von Rudolf Maier-Kleeblatt wurde 2007 im „Waitzinger Keller“ in Miesbach uraufgeführt und ist inzwischen als TV-Aufzeichnung regelmäßig im Kultursender Bayern-alpha zu sehen. Zuletzt steuerte "RuMaKl" eigene Kompositionen zur Operetten-Produktion "Orpheus in der Unterwelt" bei.

Das Freie Landestheater Bayern hat als gewachsenes Unternehmen einen festen Platz im Kulturangebot Bayerns. Mit den Jahren ist ein Musik-Theaterbetrieb herangereift, der in seiner Art einmalig ist. Der Trägerverein, die 1983 gegründeten  „Musikfreunde Oberland e.V.“ mit mehr als 200 Mitgliedern, darunter viele aktive Sänger und Musiker, unterstützen ideell und finanziell die aufwändige Arbeit der Bühne.

Seit 1997 stellt die Stadt Miesbach mit dem Kulturzentrum „Waitzinger Keller“ ein traditionsreiches Jugendstiltheater mit 500 Plätzen zur Verfügung. Ausgestattet mit einer Mittelbühne und einem großen Orchestergraben dient es dem Freien Landestheater Bayern als Stammhaus. Für jährlich fast 40 Vorstellungen kommen hochkarätige Musiker, ein ambitionierter Chor und ein spielfreudiges Solisten-Ensemble aus gestandenen Bühnencharakteren und hochbegabten Anfängern zusammen. Oft sind es bis zu 100 Mitwirkende. Die Premieren von Opern, Operetten, Musicals oder anderen Theaterformen finden hier in der Spielzeit von September bis Mai statt. Alle Stücke werden im Gastspielbetrieb in den Häusern der bayerischen Partnerstädte gespielt. Als Bindeglied zwischen dem System der bayerischen Stadt- und Staatstheater und dem freien Tourneemarkt sieht das Freie Landestheater die Hauptaufgabe darin, mit ausgewählten Projekten kommunalen und freien Veranstaltern attraktive, Angebote für ihre Programme zu machen. Einige Veranstalter haben die Gelegenheit ergriffen, mit dem Freien Landestheater Bayern  in den Sommermonaten Festspiele zu veranstalten (Weißenburg, Maxlrain, Altusried, Bad Reichenhall, Donauwörth, Weilheim, Bad Füssing).

Seit September 2013 hat Andreas Haas die Position des geschäftsführenden Intendanten inne, Rudolf Maier-Kleeblatt bleibt Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Bühne.

Das FREIE LANDESTHEATER BAYERN ist Mitglied im "Kulturforum Rosenheim". www.kulturforum-rosenheim.de


Gastspielbuchungen unter gastspiel(at)flt-bayern.de